Rezensionen zu: Melaouhi, Abdallah: MORD AN RUDOLF HESS - „Ich sah seinen Mördern in die Augen!“

    Bewertung
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    Verfasser:
    Datum:
    Sonntag, 03. Mai 2020
    Rezension:
    Seine tunesische Herkunft nützte dem Autor dieses Buches reineweg garnichts, der sonst geradezu obligatorische Ausländerrabatt wurde ihm gnadenlos verwehrt. Genauso erging es dem US-amerikanischen Spandauer Gefängnisdirektor Eugene K. Bird. Und der Jurist und CSU-Politiker Alfred Seidl, der führende Gerichtsmediziner Wolfgang Spann und der Hess-Sohn Wolf-Rüdiger sind natürlich ohnehin Freiwild, zum Abschuss für Jedermann. Sie alle wurden von einer übermächtigen antideutschen Kamarilla in der Luft zerrissen, weil sie den Selbstmord von Rudolf Hess in Abrede stellten. Dabei sind kompetentere und näherstehende Fachleute und Zeugen doch garnicht möglich. Aber was nicht sein darf, muss halt geleugnet werden. - Dieses dramatische Zeitdokument ist so brisant wie Sprengstoff, nach der Lektüre sieht der Leser die Welt mit anderen Augen.
    Artikel:
    Melaouhi, Abdallah: MORD AN RUDOLF HESS - „Ich sah seinen Mördern in die Augen!“