Mattogno, Carlo: Das wahre Kalendarium von Auschwitz - Zwei Teile - Band 1 + Band 2
Holocaust-Handbücher, Band 48
Description
Carlo Mattogno: Das wahre Kalendarium von Auschwitz - Zwei Teile
Wie viele Häftlinge starben nachweislich im Lager Auschwitz?
Teil 1 – Die Geschichte der Lager bei Auschwitz nach authentischen Dokumenten der Kriegszeit
Teil 2 – Transporte, Belegstärke, Sterblichkeit
+++Wird nur zusammen abgegeben!+++
Kurzversion:
Meckern kann jeder. Wir machen es besser! Was in Czechs Kalendarium fehlt, ist hier enthalten: Tag für Tag der Lagergeschichte werden Dokumente präsentiert, die zeigen, daß Auschwitz kein Vernichtungslager gewesen sein kann: zigtausende kranker und invalider Häftlinge wurden jeden Tag mit viel Aufwand gesundgepflegt, und die Lagerbehörden bemühten sich über Jahre, die katastrophalen hygienischen Bedingungen zu verbessern. Im zweiten Teil werden Daten zu Transporten, Lagerbelegung und Sterblichkeitsziffern aufgeführt. Erstmals erfahren wir die wirkliche Opferzahl dieses Lagers.
Langversion:
Die wichtigste bisher veröffentlichte historisch-dokumentarische Quelle über Auschwitz ist Danuta Czechs 1989 erschienenes Kalendarium. Die vom kommunistischen Polen aus arbeitende Autorin hat jedoch ein extrem voreingenommenes Bild des Lagers gegeben: Es beschränkt sich auf die angebliche Vernichtung von Juden und Zigeunern, die quasi als einziger Zweck von Auschwitz dargestellt wird. In einer separaten Studie (Band 47 der vorliegenden Reihe) wurde ausführlich dokumentiert, daß Czechs Machwerk ein verlogenes Sammelsurium von Vermutungen, Verzerrungen, Erfindungen und Auslassungen ist.
Die Öffnung östlicher Archive nach dem Zusammenbruch des Ostblocks hat den Zugang zu riesigen Quellensammlungen ermöglicht und damit immense historische Horizonte eröffnet, die eine völlige Revision des kommunistischen Propaganda-Geschichtsbildes des Kalten Krieges erfordert, was hiermit versucht wird.
Dieses vorliegende Werk konzentriert sich auf Quellen, die Czech unbekannt oder unzugänglich waren oder die sie vorsätzlich überging.
Damit soll dem Leser und Forscher ein umfassenderes Geschichtsbild der Aktivitäten des KL Auschwitz vermittelt werden.
Im ersten, chronologischen Teil der vorliegenden Studie liegt der Schwerpunkt auf Dokumenten zur sanitären und medizinischen Situation sowie der Planung und des Baus des Lagers. Sie zeigen z. B., daß es in Auschwitz stets zigtausende Häftlinge gab, die nicht arbeitsfähig waren: “stationär Kranke”, “Invalide” und “Jugendliche”. Andere Dokumente zeigen, daß viel Aufwand betrieben wurde, um kranke Häftlinge gesundzupflegen. Diese Häftlinge wurden also nicht etwa getötet, wie Czech fälschlich behaupten konnte, indem sie diese Dokumente vor ihren Lesern verbarg, sondern sie tauchen hartnäckig in den Dokumenten also quicklebendig auf.
Das einzige Verdienst von Czech Kalendarium ist die Auflistung der Deportationstransporte, die in Auschwitz ankamen. Ihr Ansatz ist jedoch rein chronologisch, wodurch es unmöglich ist, sich ein Gesamtbild zu machen.
Da Zusammenstellungen von Gesamtzahlen weitaus wichtiger sind als Einzeldaten, wurden die statistischen Aspekte der Geschichte von Auschwitz hier nicht in den ersten, kalendarischen Teil integriert, sondern im zweiten Teil in Tabellenform wiedergegeben. Darin wird auch aufgeführt, was Czech sträflich vernachlässigte: die Belegstärke des Lagers sowie die nachweisbaren Sterblichkeitsziffern.
Und daraus ergibt sich auch endlich eine definitive Antwort auf die Frage: Wie viele Häftlinge starben nachweislich im Lager Auschwitz?
Bibliographische Daten:
516 + 372 Seiten, Broschur, Format: 152 x 229 mm, s/w-Abbildungen, Register, Bibliographie (Holocaust-Handb., Bd. 48)