Barnstedt, Imke: Martin Luther unzensiert
Frauenfeind? Antisemit? Türkenhasser?
Beschreibung
Imke Barnstedt: Martin Luther unzensiert – Frauenfeind? Antisemit? Türkenhasser?
Exklusiv beim Schelm!
Lesen Sie zu diesem Thema auch dieses Buch Martin Luthers.
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Die schelmische Autorin Imke Barnstedt hat eine sensationelle Hör-CD über Martin Luther erstellt. Sie ist in perfekter Aufmachung konfektioniert. Die Laufzeit beträgt 120 Minuten und 40 Sekunden.
Die Schauspielerin und Kabarettistin Imke Barnstedt hatte 2017, also im Jubiläumsjahr zum 500. Jahrestag von Luthers Thesenanschlag, für ihre eigene Oldenburger Kleinkunstbühne drei verschiedene Luther-Programme erstellt.
Die vorliegende Hör-CD eines dieser Programme wurde mehrfach überarbeitet und mit wunderbarer Konfektionierung jetzt veröffentlicht.
Luther hatte bereits damals erkannt, daß die Deutschen drei Feinde haben:
- den Papst,
- die Juden und
- die Türken.
Luther zeigt uns auf, warum das so ist, und den Zuhörern wird schnell klar, daß der Feind von gestern auch der Feind von heute ist.
Die Aufführung der Hör-CD in Imkes Kleintheater in Oldenburg wurde von der Antifa und der Polizei in vertrauter Zusammenarbeit verhindert, so daß sie zur Produktion einer Hör-CD gezwungen war.
Dies zeigt uns: Luther ist aktueller denn je!
Warum diese CD entstand – Hierzu schreibt Imke:
Im bedeutenden Jubiläumsjahr zum 500. Jahrestag von Luthers Anschlag der 95 Thesen hatte ich mir vorgenommen, dieses großen Deutschen in meiner Kleinstkunstbühne am 31 . Oktober 2017 zu gedenken. Es ging mir vornehmlich um den kämpferischen und um den heiteren Luther.
Im Sommer desselben Jahres hielt ein konservativer Historiker in unserer Stadt einen Vortrag mit Thema und Titel: ,,Martin Luther und seine Bedeutung für die Deutsche Nation“.
Letzterer Begriff löst bei manchen Leuten eine geradezu panikartige Gegenreaktion aus. So versuchten Anhänger der sogenannten Antifa, diese Veranstaltung schon vor Beginn zu stören mit einem Pfeifkonzert und wenig geistreichen Parolen, mit Plakaten und Bannern, die Luther als Sexisten, Frauenfeind, als islamophob und vor allen Dingen als Antisemiten bezeichneten.
Ein Grund für mich, diesen Anschuldigungen, die mich schon lange interessiert hatten, nachzuspüren und aus dem Gewonnenen ein weiteres Programm zu gestalten.
Mein erster Abend über den kämpferischen Luther ging noch zur allseitigen Zufriedenheit über das Brettl; bevor ich jedoch den „Bösen“ selbst zu Gehör bringen konnte, wurde ich zur Oldenburger Kripo gebeten, die mir klar machte, daß meine Absicht der „Antifa“ nicht gefalle und sie diesen Auftritt zu verhindern trachte. Ich solle doch – so der Ratschlag der Polizei –, um das Publikum, das Haus und auch meine Wenigkeit nicht zu gefährden, von dieser Veranstaltung absehen ... Ich hatte keine Wahl!
Das Silvesterprogramm über den heiteren Luther war dann gezwungenermaßen eine geschlossene Veranstaltung mit ausschließlich geladenen Gästen. Zur ,,Ehrenrettung“ der Polizei sei gesagt, daß sie mein Haus ohne Aufforderung und großes Aufsehen an diesem Abend beobachtete und sicherte. Dafür Dank!
Seitdem ist meine Kleinstkunstbühne nach fast 15 Jahren mit über 20 verschiedenen Programmen geschlossen. – So viel zur Kunstfreieit in unserer famosen Republik...
Weil sich die Angriffe auf Luther häufen, habe ich meine Recherchen und Erkenntnisse über den politisch nicht korrekten Begründer des Protestantismus auf diese CD gebrannt.
Was ist also dran an den Schmähungen gegen Luther? Schließlich hat er es ja gesagt:
„Das größte Übel sind der Papst, die Juden und die Türken!“
Ja, er hat es gesagt und geschrieben, ebenso das (auszugsweise) beim Verlag Der Schelm erhältliche Buch ,,Die Jüden und ihre Lügen“.
Aber warum hat er es gesagt und geschrieben?
Einige Antworten finden Sie auf dieser CD.
Zitate
,,Darum wisse, lieber Christ, und zweifle nicht daran, daß Du nächst dem Teufel keinen bitteren, giftigeren, heftigeren Feind hast als einen rechten Jüden.“
„Aufs erste, weil das gewiß ist, daß der Türke gar kein Recht noch Befehl hat, Streit anzufangen und die Länder anzugreifen, die nicht sein sind, ist freilich sein Kriegen ein lauter Frevel und Räuberei.“
„Ursach ist die, daß die mahmetischen Türken haben Gottes Wort nicht noch Prediger desselben, sind grobe, unflätige Säue, wissen nicht, was sie leben oder glauben; hätten sie aber Prediger göttliches Worts, möchten sie vielleicht, ja, doch etliche, aus Säuen Menschen werden.“
„Trau keinem Wolf auf wilder Heiden,
Auch keinem Juden auf seine Eiden,
Glaub keinem Papst auf sein Gewissen,
Wirst sonst von allen Drein beschissen.“
Inhalt
1 Luther als Sexist
2-6 Luther als Kritiker des Islams
7 Heutiges Beispiel von Hatune Dogan
8/9 Kurzer Abriß der Geschichte des „Antisemitismus“
10 Luther als Verteidiger des Judentums
11-18 Luthers Erkenntnis und Ratschläge
Musik von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel.
Laufzeit: 120 Min, 40 Sekunden
€ 12,--
Kommentare
Gast schrieb am 25.05.2026
„Vergelt`s Gott für diese CD! Ich wollte die Talmud-Verse, die zitiert worden sind, selber im Talmud nachlesen. Leider gibt es nur zensierte Ausgaben, die gerade die wichtigen Verse logischerweise auslassen. Wenn man die Originalschrift haben möchte (ISBN 3-633-54200-0) muss man mehr als 200 Teuros bezahlen. Es wäre super, wenn der Schelm eine Abschrift von der Ausgabe von Suhrkamp bringen könnte. Und wenn es nur Fotografien/pdf-Sachen im Internet sind Ich würde natülich auch spenden, vielleicht auch andere. Es ist ja so entsetzlich, was in dem Talmud steht! Das hätte ich so gar nicht gedacht. Das müsste jeder wissen. Ein irres Projekt 12 Bände hat diese Horrorschrift. Danke, lieber Schelm für Ihre Arbeit. Ihre alte Privatstudentin.
+++
Und auch in dieser Suhrkamp-Ausgabe wurden einige Stellen "umgeschrieben" im Vergleich zur originaleren venezianischen Ausgabe.
So schreibt Dr. Johann Pohl auf S. 5 f. seines wichtigen, 1944 erschienenen und beim Schelm neu aufgelegten Werk "1000 Talmudzitate":
"Die erste vollständige Druckausgabe des babylonischen Talmuds erschien in den Jahren 1520—1523 in Venedig. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurden unzählige Talmudstellen von christlicher Seite aus beanstandet und seit dem Ende des 16. Jahrhunderts im Talmuddruck ausgelassen oder verändert wiedergegeben. Da auch die Juden von sich aus im Laufe der Zeit viele Talmudstellen tilgten oder verändert abdruckten, wurde durch diese jüdische und christliche Talmudzensur die Sachlage immer verwickelter. Da nur die oben genannte Talmudausgabe von 1520 bis 1523 den unzensurierten (unveränderten) Talmudtext bietet, liegt sie der Übersetzung unserer Talmudaussprüche zugrunde."“
Der Schelm läßt übrigens die schwachmatischen "Kommentare" neurotisierter Antifanten zu seinen Büchern bewußt stehen, um klarzumachen, wes Geistes Kind diese bedauernswerten Kretins sind. Der Schelm ist allerdings Humanist und Optimist und daher voll davon überzeugt, daß sich der mentale Zustand der Linksdrifter mit der Zeit verbessern wird.












