Rosenberg, Alfred: Der Mythus des 20. Jahrhunderts

Artikel-Nr. 2043

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Beschreibung

Alfred Rosenberg: Der Mythus des 20. Jahrhunderts –

Eine Wertung der seelisch-geistigen Gestaltenkämpfe unserer Zeit

 

Komplett in Antiquaschrift neugesetzte Ausgabe der 1942 herausgebrachten
6. Auflage.

 

Die in leicht lesbarer Antiquaschrift gesetzte Ausgabe

ist antiquarisch kaum erhältlich!

 

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„Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ ist die bekannteste und bedeutendste Schrift des baltendeutschen Historikers und Linguisten Alfred Rosenberg. Das Buch wurde 1930 veröffentlicht und gilt als eines der zentralen Werke zur nationalsozialistischen Weltanschauung.

Rosenberg konzipierte es als die Fortsetzung von Houston Stewart Chamberlains Werk „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“.

Inhaltlich beschäftigt sich Rosenberg mit der Herkunft und dem Wesen der arischen Rasse sowie dem seiner Meinung nach verfälschten und „verjudeten“ Christentum, das er durch die katholische Kirche und die Jesuiten gefördert sieht. Insgesamt hat das Buch auch antijudaistische Tendenzen.

Mit seinen ca. 700 Seiten erlebte Rosenbergs „Mythus“ mehr als 20 Auflagen. Da durch dieses Buch die römisch-katholische Kirche angegriffen wurde, brachte sie 1934 eine wissenschaftliche Studie heraus, die alles widerlegen sollte, was in Rosenbergs Schrift stand. So erschienen im kirchlichen Amtsblatt für die Diözese Münster, dann aber auch für alle übrigen Diözesen, die sogenannten „Studien zum Mythus des 20. Jahrhunderts“, die allen Priestern und auch den protestantischen Pfarrern in die Hand gegeben wurden. Rosenberg kümmerte sich nie um solche Darstellungen, bis auf diese, da er nun als unwissenschaftlich und geschichtsverfälschend dargestellt wurde. Daher brachte er zu den Angriffen auf „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ zwei Broschüren heraus, in denen er auf die Vorwürfe der katholischen Kirche einging, um diese zu widerlegen.

Diese Hefte waren:

„An die Dunkelmänner unserer Zeit – Eine Antwort auf die Angriffe gegen den Mythus des 20. Jahrhunderts“

Protestantische Rompilger – Der Verrat an Luther und der Mythus des 20. Jahrhunderts“

Der Inhalt des „Mythus“ sei hier kurz skizziert.

- Ursprung der Arier und Rassenlehre nach Rosenberg

- Rasse stellt Rosenberg als eigenständigen Organismus mit einer kollektiven Seele, der „Rassenseele“, dar. Alles Individuelle sollte dem untergeordnet sein.

- Die einzige Rasse, die in der Lage sei, kulturelle Leistungen hervorzubringen, ist nach Rosenberg die arische Rasse. Rosenberg sieht, nach Hermann Wieland, als Ursprung der Arier das untergegangene Atlantis, das er im Norden ansiedelt. Im Gegensatz zur jüdischen Religion, die Rosenberg als teuflisch und zerstörend ansieht, wohne den Ariern etwas Göttlich-Schöpferisches inne. Christus wird in Rosenbergs Werk zur „Verkörperung der nordischen Rassenseele“ und könne dementsprechend kein Jude gewesen sein.

- Stellenwert des Willens

Im Vorwort des „Mythus“ führt Rosenberg u. a. aus:

Denn ein Chaos wird nie von Mutlosen gebändigt, und noch nie ist von Feiglingen eine Welt gebaut worden. Wer vorwärts will, muß deshalb auch Brücken hinter sich verbrennen. Wer sich auf eine große Wanderung begibt, muß alten Hausrat liegen lassen. Wer ein Höchstes erstrebt, muß Minderes beugen. Und auf alle Zweifel und Fragen kennt der neue Mensch des kommenden Ersten Deutschen Reichs nur eine Antwort: Allein: ,Ich will!'“

Einige Zitate:

Der neue Mythus und die neue typenschaffende Kraft, die heute bei uns nach Ausdruck ringen, können überhaupt nicht ‚widerlegt‘ werden. Sie werden sich Bahn brechen und Tatsachen schaffen.“

Alfred Rosenberg, 1937

Aus dem Buch selbst:

Wenn der Sackkrebs sich durch den After des Taschenkrebses einbohrt, nach und nach in ihn hineinwächst, ihm die letzte Lebenskraft aussaugt, so ist das der gleiche Vorgang, als wenn der Jude durch offene Volkswunden in die Gesellschaft eindringt, von ihrer Rassen- und Schöpferkraft zehrt – bis zu ihrem Untergang.“

Wenn irgendwo der Begriff der Ehre Zentrum des ganzen Daseins gewesen ist, so im nordischen, im germanischen Abendland. Mit einer in der Geschichte einzigartigen Selbstherrlichkeit tritt der Wiking in der Geschichte auf. Das unbändige Freiheitsgefühl stößt bei einsetzendem Bevölkerungszuwachs eine nordische Welle nach der anderen über die Länder. Mit verschwenderischem Blutaufwand und heldischer Unbekümmertheit errichtete der Wiking seine Staaten in Rußland, in Sizilien, in England und in Frankreich. Hier walteten die urwüchsigen Rassentriebe ohne jede Bindung und Zucht, ungehemmt durch erzieherische Zweckmäßigkeitsüberlegungen oder genau bestimmte rechtliche Ordnung. Das einzige Schwergewicht, welches der Nordmann mit sich trug, war der Begriff der persönlichen Ehre. Ehre und Freiheit trieben die einzelnen in die Ferne und Unabhängigkeit, in Länder, wo Raum für Herren war, oder ließen sie auf ihren Höfen und Burgen bis zum letzten Mann um ihre Selbständigkeit kämpfen. Die geniale Zwecklosigkeit, fern aller händlerischen Überlegung, war der Grundzug des nordischen Menschen, als er trotz allem wilden jugendlichen Sturm geschichtsbildend im Abendlande auftrat. Um die Einzelpersonen gruppierten sich die engeren Gefolgsleute, was dann nach und nach zur Aufrichtung gewisser gesellschaftlicher Lebensgebote führen mußte, da schließlich überall nach einer Wanderung eine Seßhaftigkeit bäuerlicher Art folgte (die im Süden allerdings schnell verfiel, in spätmorgenländischer Pracht der Verwesung zugrunde ging).“

 

Bibliographische Daten:
 

738 Seiten, Format (Buchblock): DIN A 5, Festeinband, Fadenheftung, ein Frontispiz. Durchgehend gedruckt auf 80 g/gm holzfreiem, geleimtem und rupffestem sowie säurebeständigem Papier, mattfolienkaschierter Einbandüberzug. Mit Sach- und Namensverzeichnis.

 

ISBN 978-3-947190-09-6

 

€ 30,--

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Kommentare

Gast schrieb am 17.03.2020

„Ein absolutes Meisterwerk !
Wenn " Mein Kampf" pure Dynamik ist ,eine in "Stahl" geschlagene Offenbarung germanischer Seelenkraft, dann ist "Der Mythus " eine Sichtbarmachung des Eisenerzes aus dem " Mein Kampf " geschmiedet wurde. Das Goebbels den " Mythus" abgelehnten hat ist eine oft kolportierte Dummheit die durch einen Blick in seine Tagebücher schnell korrigiert werden kann. Rosenberg hat in seiner Flammenschrift Schopenhauer & Spengler gleichermaßen überwunden durch die Erkenntnis das es letztlich einzig " der Wille zur Macht " ist der Urdeutsches Wesen als solches Sichtbar macht. Rosenberg hat ebenso Lagarde zu Ende gedacht und eine germanische Religion Vorgedacht ( Wenn auch nicht voll ausbuchstabiert).Dieses Buch will nicht gefallen und es macht es heutigen Lesern bestimmt nicht leicht seine grandiosen Schätze zu erschließen, aber wenn das Blut das Blut versteht , dann ist es als ob wir unser Herz an eine tausendjährige Eiche pressen und durch diese heilige Energie geheilt/gereinigt werden. “

Gast schrieb am 17.03.2020

„Ein absolutes Meisterwerk !
Wenn " Mein Kampf" pure Dynamik ist ,eine in "Stahl" geschlagene Offenbarung germanischer Seelenkraft, dann ist "Der Mythus " eine Sichtbarmachung des Eisenerzes aus dem " Mein Kampf " geschmiedet wurde. Das Goebbels den " Mythus" abgelehnten hat ist eine oft kolportierte Dummheit die durch einen Blick in seine Tagebücher schnell korrigiert werden kann. Rosenberg hat in seiner Flammenschrift Schopenhauer & Spengler gleichermaßen überwunden durch die Erkenntnis das es letztlich einzig " der Wille zur Macht " ist der Urdeutsches Wesen als solches Sichtbar macht. Rosenberg hat ebenso Lagarde zu Ende gedacht und eine germanische Religion Vorgedacht ( Wenn auch nicht voll ausbuchstabiert).Dieses Buch will nicht gefallen und es macht es heutigen Lesern bestimmt nicht leicht seine grandiosen Schätze zu erschließen, aber wenn das Blut das Blut versteht , dann ist es als ob wir unser Herz an eine tausendjährige Eiche pressen und durch diese heilige Energie geheilt/gereinigt werden. “

Gast schrieb am 06.03.2020

„So sagenhaft die Inhalte auch sein mögen: Der Autor hat mich nicht befriedigt, denn sein Penis ist zu klein. Eventuell könnte er es hier probieren: https://buyviagaraonline.com“

Gast schrieb am 25.02.2020

„Neben den Grundlagen des 19'ten Jahrhunderts von H. S. S.das allerwichtigste Buch überhaupt! Nicht umsonst gehört Dr. Alfred Rosenberg zu den wichtigsten und meinem Lieblingsschriftsteller!“

Gast schrieb am 12.10.2019

„Der Vorrezensent hat sicherlich recht: schwere Kost, keine Unterhaltungsliteratur. Ein Leitfaden dürfte allerdings verzichtbar sein, weil viele Fussnoten sowie ein Personen- und Sachverzeichnis für Aufklärung sorgen. Das Buch bietet eine umfangreiche Mischung aus Geschichte, Politik, Philosphie und Völkerkunde, wobei die inhaltliche Ähnlichkeit zu Oswald Spenglers Werk "Der Untergang des Abendlandes" erstaunlich ist. Allerdings kommt Rosenberg zu anderen Schlussfolgerungen. Dann erscheinen als Einsprengsel noch Gedanken von Houston Steward Chamberlain. Vernichtend übrigens das Urteil von Rosenbergs Zeitgenossen Dr. Joseph Goebbels: "Ein intellektueller Rülpser...". Das kommt wohl dabei heraus, wenn Tagespolitik auf Ideologie trifft. Oder einfacher gesagt: Theorie und Praxis, allzu unterschiedliche Charaktere. Da dürfte eher eine Seelenverwandtschaft mit dem Reichsminister Walther Darré bestanden haben. - Das Buch ist durchaus studierenswert, erfordert jedoch Vorkenntnisse.“

Gast schrieb am 14.07.2019

„Der Mythos des 20 Jahrhunderts ist neben Mein Kampf das wichtigste Buch der ns Bewegung. Es ist sehr schwierig zu lesen . Es ist kein Buch,das man so eben mal liest. Ich würde es begrüßen wenn es ein leitfaden für das Buch geben würde “

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