Dessau, Lutz: Schriftsteller – Kümmerer – Rebell.
Der Reichstagsabgeordnete Dr. Otto Böckel (1859-1923). Ein Zeit- und Lebensbild.

Artikel-Nr. 3409

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Ca. 500 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Format: DIN A 5, Festeinband, Fadenheftung.

Menge


 

Beschreibung

Lutz Dessau: Schriftsteller – Kümmerer – Rebell.

Der Reichstagsabgeordnete Dr. Otto Böckel (1859-1923).

Ein Zeit- und Lebensbild

 

Ein Buch zu einem der ersten neuzeitlichen Antisemiten!

 

Erscheint im Dezember 2021/Januar 2022. – Gerne können Sie jetzt schon vorbestellen!

 

„Das nennt man Judenemanzipation:

Arbeit für den Deutschen,

Verdienst ohne Arbeit für den Juden.

Nach diesem schönen Grundsatze haben die Juden die Emanzipation aufgefaßt.“

(Dr. Otto Böckel)

 

Der aufmerksame und mitdenkende Lektor des Buches schrieb an den Schelm:

„Die bemerkenswerteste Erkenntnis, welche man aus Lutz Dessaus Buch zieht, ist nicht etwa die, daß es bereits Mitte des 19. Jahrhunderts unselig-bösartige Antisemiten gegeben hat, die das friedfertig, in völliger Harmonie mit der Bevölkerung lebende auserwählte Volk grausam bedrängt haben.

Vielmehr ist es die Deckungsgleichheit der Verhältnisse im konstitutionellen Deutschen Kaiserreich mit denen im 'freiesten Rechtsstaat, der je bla …', welche sofort ins Auge sticht.

Aufklärer, welche dem Augapfel Jahwes zu nahe geraten, bekommen die volle Breitseite verpaßt – egal ob Kaiser Willi I., Willi II. oder deren demokratische Epigonen an der Macht sind:

  • Veranstaltungs- und Versammlungsverbote,

  • organisierte gewalttätige Angriffe durch politische Gegner, wobei sich die Polizei „außerstande fühlt, schützend einzugreifen“

  • Überfälle auf einzelne Parteimitglieder auf dem Nachhauseweg durch Horden „zivilcouragierter“ Elemente

  • Kündigung von Gaststätten und Hotels sowie Sälen,

  • komplette polizeiliche Überwachung,

  • Pressehetze aus allen Richtungen, egal ob ,konservativ', christliche Zentrumspartei, Liberale oder Sozialdemokraten.

  • Einschüchterung von Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes durch ihre Vorgesetzten, falls sie Sympathien für Böckels Bewegung aufbrachten bzw. sich dort engagierten.“

 

Der Historiker Lutz Dessau legt nach jahrelangen Forschungen in Archiven mit diesem Buch die erste Monographie über den hessischen Antisemiten Otto Böckel vor.

In Frankfurt am Main geboren und aufgewachsen, fühlte sich Dr. Otto Böckel (1859 – 1923) mehr und mehr zum ländlichen Leben hingezogen. Als Student und Bibliotheks-Assistent sammelte er in den Dörfern um Marburg und Gießen emsig Volkslied um Volkslied. Während dieser Beschäftigung lernte er die Sorgen und Nöte der Bauern kennen.

Ein Schlüsselerlebnis – eine gegen einen Schmied geführte Gerichtsverhandlung – führte letztlich zu dem Entschluß, sein Leben voll und ganz der Politik zu widmen.

Böckel wurde einer der maßgeblichen Organisatoren und Führer der gegen Wucher, Zinsdruck und Güterschlächterei gerichteten bäuerlichen Basis- und Selbsthilfe-Bewegung im Hessischen.

Die vorliegende Publikation schildert Böckels entsprechendes Engagement, geht aber auch der Frage nach, warum seine Projekte letztendlich scheiterten.

Breiten Raum nimmt Böckels Tätigkeit im Reichstag ein, dem er immerhin 16 Jahre lang angehörte. Ein ums andere Mal gelang es ihm dabei, den Wahlkreis Marburg-Frankenberg-Kirchhain – eine vormalige Hochburg der Konservativen – zu gewinnen.

Längere Auszüge von seinen im Reichstag gehaltenen Reden und Erläuterungen zu den Themen, die er in den Ansprachen behandelte, veranschaulichen diesen Abschnitt im Leben des Otto Böckel, der zu den charismatischsten Köpfen der scharf-judenkritischen Bewegung des Kaiserreiches zählte.

Böckels Lebenskreis schloß sich nach seinem Ausscheiden aus dem Reichstag im Jahr 1903. In Michendorf (bei Potsdam) widmete sich Böckel – zunehmend an Vereinsamung und gesundheitlichen Problemen leidend – voll und ganz der Schriftstellerei. Einige Produkte von Dr. Böckels diesbezüglichem Schaffen werden in diesem Buch ebenfalls vorgestellt.

Das vorliegende Zeit- und Lebensbild ist gleichzeitig eine Würdigung der Männer, die – außerhalb der Sozialdemokratie – die soziale Frage klar erkannten und sie im Gegensatz zu jener im nationalen Rahmen zu lösen gedachten. Insofern sind Böckel und seine Mitstreiter durchaus als Vorkämpfer der national-sozialistischen Bewegung anzusehen, die in den Jahren 1919/20 in München entstand und ab 1928 zur ganz Deutschland ergreifenden Massenbewegung wurde.

 

Bibliographische Daten:

Ca. 500 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Format: DIN A 5, Festeinband, Fadenheftung.

€ 33,--

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Der Schelm läßt übrigens die schwachmatischen "Kommentare" neurotisierter Antifanten zu seinen Büchern bewußt stehen, um klarzumachen, wes Geistes Kind diese bedauernswerten Kretins sind. Der Schelm ist allerdings Humanist und Optimist und daher voll davon überzeugt, daß sich der mentale Zustand der Linksdrifter mit der Zeit verbessern wird.

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