Nilostonski, Robert: Der Blutrausch des Bolschewismus

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Beschreibung

Robert Nilostonski: Der Blutrausch des Bolschewismus

Die Schreckenshäuser, Menschen-Schlachthäuser sowie der gewaltige Kampf des russischen Arbeiters gegen die bolschewistische Tyrannei mit genauen Angaben und photographischen Beilagen.

In leicht lesbarer Antiquaschrift neugesetzte Ausgabe der 1921 im Verlag Karl Rohm, Lorch (Württemberg), erschienenen erweiterten 3. Auflage.

Antiquarisch kaum und nicht unter € 95,-- erhältlich.


Der Schelm bringt – unkommentiert – die schrecklichen Berichte eines Augenzeugen über die Terrorherrschaft der jüdisch dominierten Bolschewisten in Rußland und in der Ukraine.


Die erste Auflage der Broschüre hatte 1920 bereits eine Auflage von 65.000 Stück und wurde im Verlag des Lebensreformers Karl Rohm verlegt.



Hinführung zum Thema – Der „Rote Terror“


Von linken Gutmenschen werden Schuld und Initiative bezüglich des kommunistischen Terrors - den man grundsätzlich gerne ganz unter den humanitären Teppich kehren möchte - auf Stalin verschoben. Daß dem nicht so ist, zeigt u. a. das Buch Robert Nilostonskis. Denn der Säulenheilige Lenin war nicht besser.


Im Unterschied zur Französischen Revolution, deren Terrorphase einige Monate dauerte und sich überwiegend gegen die Repräsentanten der Aristokratie sowie gegen bürgerliche Revolutionsgegner wandte, stand beim „Roten Terror“ als Leitmotiv der Satz des stellvertretenden Leiters der Tscheka, Latsi, im Vordergrund: „Wir führen nicht Krieg gegen bestimmte Personen. Wir löschen die Bourgeoisie als Klasse aus.“1

Faktisch begann der Terror unmittelbar nach der Oktoberrevolution. Der Terror wurde nicht nur von Lenin unterstützt,2 sondern ging auf seine theoretischen Arbeiten zurück. Seine ersten Opfer waren Führer der liberalen Kadettenpartei, „streikende Arbeiter“ und „renitente Bauern“.3

Der offizielle Beginn des „Roten Terrors“ – die Tscheka als sein Hauptorgan war bereits 1917 gegründet worden – datiert mit dem Dekret der Sowjetregierung „Über den roten Terror“ vom 5. September 1918:

„In der augenblicklichen Situation ist es absolut lebensnotwendig, die Tscheka zu verstärken […], die Klassenfeinde der Sowjetrepublik in Konzentrationslagern zu isolieren und so die Republik gegen sie zu schützen, jeden, der in weißgardistische Organisationen, in Verschwörungen, Aufstände und Erhebungen verwickelt ist, auf der Stelle zu erschießen, die Namen der Erschossenen mit Angabe des Erschießungsgrundes zu veröffentlichen.“

Die Zeit bis März 1921 (Beginn der Neuen Ökonomischen Politik/NEP) wird von den Alles-Zudeckern gerne entschuldigend als „Roter Terror“ und „Ära der Politik des Kriegskommunismus“ bezeichnet. Auch danach gingen jedoch die Erschießungen Oppositioneller, die Deportationen in Zwangsarbeitslager und die Repressionsmaßnahmen gegen pauschal als dissident eingestufte Individuen, Gemeinschaften, Stämme und Völker weiter.

Das als „Roter Terror“ bezeichnete Terrorregime der Geheimpolizei Tscheka erhielt ab Mai 1922 einen gesetzlichen Rahmen: Lenin entwickelte den Strafgesetzbuch-Paragraphen 58, der Zwangsarbeit und Todesstrafe für „politische Delikte“ vorsah. Urheber und Initiator dieses unfaßbaren Terrors war Lenin und nicht Stalin. Am 12. Mai 1922 schrieb Lenin über seinen Rohentwurf des § 58 an den damaligen Volkskommissar für Justiz, den Genossen Kurski u. a.:

„Der Grundgedanke […] ist klar: offen eine prinzipielle und politisch wahrheitsgetreue […] These aufstellen, die das Wesen und die Rechtfertigung des Terrors, seine Notwendigkeit und seine Grenzen motiviert. Das Gericht soll den Terror nicht beseitigen – das zu versprechen wäre Selbstbetrug oder Betrug –, sondern ihn prinzipiell, klar, ohne Falsch und ohne Schminke begründen und gesetzlich verankern.“4

Als „Roter Terror“ im engeren Sinne wird das gewaltsame Vorgehen der Tscheka in den Städten – dem eigentlichen Machtzentrum der Bolschewiki – betrachtet. Im gleichen Zusammenhang ereigneten sich auch die Auseinandersetzungen zwischen Staatsmacht und Bauernschaft, insbesondere mit den wohlhabenderen Bauern (Kulaken), deren physische Vernichtung Lenin mit der Politik der Getreiderequidierung betrieb. Seine Forderung „Tod den Kulaken!“ ist in Band 28 seiner Schriften „Lenin: Werke“ enthalten. Bereits im August 1918 hatte Lenin verfügt:

„Schonungsloser Massenterror gegen Kulaken […] Übermitteln Sie allen Mitgliedern des Exekutivkomitees und allen Kommunisten, daß es ihre Pflicht ist, die Kulaken schonungslos niederzuschlagen und bei den Aufständischen das gesamte Getreide zu konfiszieren.“5

Der „Rote Terror“ richtete sich gegen das Bürgertum, zaristische Offiziere, nichtbolschewistische Sozialisten (v. a. Menschewiki, rechte Sozialrevolutionäre), gegen Geistliche sowie gegen oppositionelle Teile der Arbeiterschaft. Die Durchsetzung der Terrormaßnahmen – wie Erschießungen, Folterungen und Einweisung in Lager (Gulag) – erfolgte durch die Geheimpolizei Tscheka, die ab 1922 in die GPU umgewandelt wurde. Schätzungen gehen von 250.000 bis 1.000.000 Opfern in diesem Zeitraum aus, teilweise durch Massenexekutionen.6

In seinem berühmten Artikel „Wie soll man den Wettbewerb organisieren?“ (Werke, Band 26, Seite 413) heißt es:

„An einem Ort wird man 10 Reiche, ein Dutzend Gauner, ein halbes Dutzend Arbeiter, die sich von der Arbeit drücken, ins Gefängnis stecken [...], wird sie die Klosetts reinigen lassen. An einem anderen Ort wird man ihnen – nach Verbüßung der Freiheitsstrafe – gelbe Pässe aushändigen, damit das ganze Volk sie bis zu ihrer Besserung als schädliche Elemente überwache. An einem vierten Ort wird man einen von zehn, die sich des Müßigganges schuldig machen, auf der Stelle erschießen.“

Das erste Konzentrationslager in der Sowjetunion wurde 1923 auf den Ssolowetzk-Inseln im Weißen Meer errichtet wurde.

Lenin war nicht der intellektuell-verständnisvolle Denker. Nein, er war grausam. Am 11. August 1918 schrieb er den Genossen von Pensa:

„Genossen! Der Aufstand der Kulaken in fünf Amtsbezirken muß erbarmungslos unterdrückt werden! Das verlangt das Interesse der ganzen Revolution, denn gegenwärtig ist überall die ‚letzte entscheidende Schlacht‘ mit den Kulaken im Gange. Man muß ein Exempel statuieren:


1. Aufhängen (unbedingt aufhängen, damit das Volk das sieht) von mindestens 100 bekannten Kulaken, Reichen, Blutsaugern.

2. Deren Namen veröffentlichen.

3. Ihnen das gesamte Getreide wegnehmen.

4. Geiseln bestimmen – entsprechend dem gestrigen Telegramm.


Es ist so vorzugehen, daß es im Umkreis von hunderten Werst das Volk sieht und zu zittern beginnt [...]. Telegrafieren Sie Empfang und Vollzug! Euer Lenin – P.S.: Suchen Sie etwas härtere Leute aus!“



Aus dem Inhalt:

I. Die Südrussische Freiwilligen-Armee
II. Die Einnahme Kiews – Das Massenblutbad in der Nacht zum 28. August 1919
III. Die Schreckenshäuser der Mordkommissionen (die Tschreswytschaikas) von Kiew
IV. Das Innere der Schreckenshäuser – Die Gefangenen und ihre seelischen Marterungen
V. Wer waren die Gefangenen der Schreckenshäuser der Sowjet-Herren?
VI. Die Menschen-Schlachthäuser – Das Menschen-Schlachthaus an der Ssadowaja-Straße Nr. 5 und seine Opfer
VII. Die Menschen-Schlachthäuser – der Kreis-Tsché-Ka, der Allukrainischen Tsché-Ka und der Militär (Chinesen)-Tsché-Ka und die Folterungen in denselben
VIII. Das Schlachten der Menschen – Die verschiedenen Arten des Menschen-Marterns und -Mordens in den verschiedenen Städten des Sowjet-Paradieses. Woronesch, Charkow, Poltawa, Jekaterinoslaw
IX. Die Schrecken von Odessa – Die Totenversammlung von Sebastopol
X. Die seelischen Folterungen der Opfer vor der Hinrichtung und ihr qualvolles Ende
XI. Die Blutfeste – Der Sowjet-Sadist Tschernjawski – Die Sowjet-Sadistinnen „Rosa“ und „Sonja“
XII. Die Untersuchung der bolschewistischen Greueltaten – Die Zahl der Opfer – Die Kirchenschändungen
XIII. Das System des Sowjet-Henkers Lazis – Die Provokationsverschwörungen – Der König der Henker Apfelbaum
XIV. Kiew nach der Eroberung – Die Ereignisse von Fastow
XV. Das Martyrium der Bauern
XVI. Die Arbeiter
XVII. Die heldenhafte Verteidigung Kiews durch die Arbeiter
XVIII. Erneute Angriffe der Bolschewisten und die zweite heldenhafte Verteidigung Kiews durch die Arbeiter
XIX. Der Fall Kiews
XX. Die Kamarilla, die Rußland regiert – Ein guter Rat den nach Rußland fahrenden Abordnungen – An die Arbeiter Deutschlands – Ein Dokument über die Sozialisierung der Mädchen und Frauen in Sowjet-Rußland


Bibliographische Daten:

81 Seiten, s/w-Abbildungen, ein Lageplan, Broschur, DIN A 5

ISBN 978-3-947190-79-9


€ 15,--

Fußnoten:

1 Courtois: Schwarzbuch des Kommunismus, München, 2004, S. 20

2 Baberowski: Der Rote Terror, Bonn, 2007, S.39 f.

3 a. a. O.

4 Stefan Merten: Wirtschaftspolitische Leitbilder des Marxismus-Leninismus, Wiesbaden, 1999, S. 196

5 Michael S. Voslensky: Sterbliche Götter, Ullstein, 1991

6 Sendung „Im Netz der Spione“ vom 23. September 2007 auf „History Channel“. Vergleichbar hohe Zahlen werden auch genannt bei Jörg-R. Mettke: Putsch oder Revolution? – Henker als Heilige; in: „Der Spiegel – Geschichte Spezial“ vom 18. 12. 2007, S. 32

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Kommentare

Gast schrieb am 23.04.2020

„Dem heutigen Zeitgeist entsprechend, werden linke Gewalt und roter Terror ganz einfach negiert, so etwas darf es nicht geben, weder in der Gegenwart noch in vergangenen Epochen. Das gilt natürlich auch für Massenmörder und Schreibtischtäter wie Stalin, Lenin und Berija. Allein schon die Erwähnung bolschewistischer Schandtaten gilt als Verschwörungstheorie oder Geschichtsfälschung. Vor diesem Hintergrund gewinnen solche Bücher zunehmend an Bedeutung.“

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