Rosenberg, Alfred: Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten

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Beschreibung

Alfred Rosenberg: Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten


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Neuausgabe der 1943 im Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf.,
München, erschienenen 5. Auflage.

 

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Der Verlag Der Schelm, Leipzig, beehrt sich, seiner durch die demokratische Pädagogik geläuterten Leserschaft Alfred Rosenbergs antisemitisches Propagandabuch über die Geschichte und Verbreitung des Judentums faksimiliert vorzustellen.

Im Jahr 1919 veröffentlichte Rosenberg sein erstes Buch, das sich mit der Geschichte des Judentums beschäftigte – „Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten“. Darin schrieb er über eine internationale Verschwörung, ausgeheckt von Juden und Freimaurern. Laut Rosenberg hatten die Freimaurer den Ersten Weltkrieg verursacht, während die Juden in erster Linie für die Russische Revolution verantwortlich waren. Letztere These wurde auch von Winston Churchill geteilt, zumindest solange, bis der jüdische Bankier und Geschäftsmann Henry Strakosch seine privaten Schulden beglich...


Von Anfang an erkannte Rosenberg die Nützlichkeit des Zionismus zur Beschleunigung der Auswanderung der deutschen Juden. In seiner vorliegenden Schrift schrieb er: „Der Zionismus muß tatkräftig unterstützt werden, um jährlich eine zu bestimmende Zahl deutscher Juden nach Palästina oder überhaupt über die Grenze zu befördern. Folglich galten ihm die Zionisten im Unterschied zu anderen jüdischen Organisationen als eine Vereinigung, die zumindest kurzfristig für eine Zusammenarbeit mit einem künftigen nationalsozialistischen Staat in Frage käme. Man könne sie zur Propagierung der politischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Trennung zwischen Juden und Deutschen benutzen. Darüber hinaus lasse sich das zionistische Argument, die Juden seien ein eigenständiges Volk, als Rechtfertigung in Anspruch nehmen, wenn man ihnen, solange sie in Deutschland blieben, die Staatsbürgerrechte verweigere. Hitlers frühe Ausführungen über den Zionismus waren mit denen von Rosenberg identisch.1

Rosenbergs Schrift hatte prägenden Einfluß auf die antisemitischen Passagen in Hitlers „Mein Kampf“.

Der Chefideologe der NSDAP war der Auffassung, daß Juden über „fremde Verhältnisse“ am besten orientiert seien und „gute Verbindungen in alle Länder“ besäßen. Dies sei keine Errungenschaft der letzten Jahre. Juden würden schon über Jahrhunderte eine führende Rolle in der Politik spielen.

„Hauptvoraussetzung für den Erfolg in der Politik ist die Geheimhaltung ihrer Unternehmungen, das Wort des Diplomaten sollte nicht mit seinen Handlungen übereinstimmen.“

Seinem Wesen nach sei das „durch alle Staaten verstreute und doch eng verbunde Judenvolk“ das „geborene Verschwörervolk“. Der Jude sei „Meister im Intrigieren“, und durch „schlaue Schachzüge“ sei es ihm gelungen, sich „einzuschleichen“. Der Machttrieb des Juden sei anders geartet als der des christlichen Eroberers, denn der Jude gehe seinen Weg „durch Ränke, Lug, Betrug und Meuchelmord“.

Die in den „Fünfundzwanzig Punkten“ der NSDAP festgelegten Beschränkungen der jüdischen Bürgerrechte sind auf Rosenberg zurückzuführen. In Kap. 20 der vorliegenden Schrift schlägt er vor, daß man Juden weder Bürgerrechte verleihen dürfe noch sie als Beamte oder Staatsbedienstete einstellen dürfe. Dabei definiert er das Judesein anhand der bestehenden Bluts- und Ehebeziehungen und lehnt explizit die Religionszugehörigkeit als Kriterium ab. Rosenberg fordert zudem, daß sie von allen kulturellen Aktivitäten ausgeschlossen werden. Andererseits ist er der Meinung, daß es ihnen gestattet werden sollte, einen Beruf auszuüben.


Bibliographische Daten:

 

185 Seiten, Format: DIN A 5, Broschurband.


ISBN 978-3-947190-25-6


€ 20,--

1Zitiert nach: Francis R. Nicosia: «Zionismus im nationalsozialistischen Deutschland 1933-1939»; in: «Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte», Mchn., Heft 3, Jahrgang 37, 1989, S. 375.

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Kommentare

Gast schrieb am 15.06.2019

„Wie immer bei euch top immer weiter so“

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