SS-Hauptamt: Der Untermensch

Artikel-Nr. 2001

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Beschreibung

SS-Hauptamt/Schulungsamt (Hrsg.): Der Untermensch

 

Unveränderter Nachdruck der 1942/43 im Nordland-Verlag, Berlin, erschienenen illustrierten Original-Broschur.

 

Antiquarisch nicht erhältlich!

"Der Untermensch" richtet sich für jeden verständigen Leser nicht gegen Russen bzw. Slawen, sondern gegen einen bestimmten judäo-bolschewistischen Typus, dessen Verbreitung allerdings im ostslawischen Raum überproportional hoch war.

 

Weitere vom SS-Hauptamt hrsg. Bücher finden Sie hier.

 


Seltene Propagandaschrift des SS-Hauptamtes. Mit vielen Bildern sogenannter „jüdisch-bolschewistischer Untermenschen“ sowie antisemitischen Bildunterschriften wie:

 

Verbunden mit Urwaldwesen und dem Abschaum der ganzen Welt, aber die geeigneten Werkzeuge in der Hand des ewigen Juden, des Meisters organisierter Massenmorde. Nur für die Dummen getarnt im Kleide des Bürgers.“

 

Untermensch bleibt Untermensch und Jude Jude.“

 

Und mit dem Juden in vorderster Linie stand die Jüdin als Flintenweib, als Partisanin und als Dirne in einer Person.“

„Untermensch“ ist ein vielfach mißverstandener Reizbegriff. Der „Brockhaus“ von 1942 enthielt auf S. 525 die folgende Begriffsumschreibung: „... ein Mensch von meist durch erbliche Belastung bedingter geistiger und sittlicher Minderwertigkeit“.[1] Hingegen reiht die bundesdeutsche Propaganda den Begriff heute ins NS-Vokabular ein. Demnach soll das nationalsozialistische Dritte Reich menschenverachtend gewesen sein, inbesondere weil es alle Osteuropäer als „Untermenschen“ herabgewürdigt und behandelt haben soll. Es wird sogar behauptet, die Vokabel sei eine Erfindung Hitlers gewesen.[2]

Zuverlässige Quellen, wonach die Nationalsozialisten Angehörige von Fremdvölkern pauschal als minderwertige „Untermenschen“ diffamiert und ermordet haben sollen, sind nicht bekannt.

 

 

Der Untermensch ist eine Schrift des SS-Hauptamtes beim Reichsführer SS von 1942 mit zahlreichen Auflagen bis 1943.

 

Das Buch enthält verschiedene Textbeiträge sowie zahlreiche Fotografien von Juden und Angehörigen anderer östlicher Völker in grob entstellender Form.

 

Beteiligt waren die Autoren und Fotografen Friedrich Franz Bauer, Georg Ebert, Helga Glassner, Max Göllner, Erna Hehmke, Walter Hege, Heinrich Hoffmann, Lieselotte Kattwinkel, Erna Lendvai-Dircksen, Hans Retzlaff, Risch-Lau, Charlotte Rohrbach, Hans Saebens, Jutta Selle, Ilse Steinhoff, Hans Tschira, Paula Wehr und Anna Winterer.

Photos u. a. von Helga Glassner, Hehmke-Winterer, Walter Hege, Heinrich Hoffmann, Erna Lendvai-Dircksen, Hans Retzlaff, Charlotte Rohrbach und Paula Wehr.

 

Die Schrift war angeblich sogar unter den Nationalsozialisten umstritten und wurde nach kurzer Zeit zurückgezogen.

 

Der antisemitische Text beginnt mit einer Behauptung Heinrich Himmlers aus dem Jahr 1935:

 

Solange es Menschen auf der Erde gibt, wird der Kampf zwischen Menschen und Untermenschen geschichtliche Regel sein, gehört dieser vom Juden geführte Kampf gegen die Völker ... zum natürlichen Ablauf des Lebens, ... wie der Kampf des Pestbazillus gegen den gesunden Körper.“

 

Der Untermensch sehe zwar aus wie ein Mensch, sei jedoch eine „furchtbare Kreatur“, „geistig, seelisch tiefer stehend als jedes Tier“. Er wird gekennzeichnet als Wesen mit „Zerstörungswillen“, „primitiver Begierde“ und „Gemeinheit“.

 

Auf dem Hintergrund dieser dualistischen Rassenideologie wendet sich der Text gegen die Idee der Gleichheit. Der Mensch hat demnach im Laufe der Jahrhunderte Kultur, Familie, Volk und Staat geschaffen und wurde dadurch gut, groß und „Gottes Nächster“. Hingegen lebte der „Untermensch“ parallel dazu im Chaos mit Seinesgleichen als Dieb, Lästerer, Mörder, als Bestie unter der Führung des „ewigen Juden“, der das „Grauen über die Menschheit brachte“. Mit der Charakterisierung des jüdischen Purimfestes als „Verherrlichung“ von „Massenmord“ wird dazu die „grausame Vernichtung“ der „arischen“ Perser konstatiert.

 

Die im Text verwendete Begrifflichkeit existierte bereits teilweise vor der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.

 

Nichtsdestotrotz werden wir Deutschen heutzutage belehrt, daß nur die Nazis die Bolschewisten, die bereits Millionen ihrer Landsleute umgebracht hatten, als „Untermenschen“ angesehen hätten.

 

Dagegen erfahren wir nicht, daß diese Bezeichnung vom „großen Europäer“ Winston Churchill stammt, der 1919 von der russischen „Doktrin des Untermenschen“ gesprochen und den Bolschewismus als „Krankheit“ und „Seuche“ bezeichnet hat.1

 

Am 25. Juli 1919 hat der Londoner „Daily Herald“ aus einer Rede Churchills zitiert, die Bolschewisten hätten ihre Reden „mit dem grausamsten und niederträchtigsten Auftreten verbunden, das es jemals unter Menschen gegeben hat, und mit Taten, die der Steinzeit und den Hottentotten Zentral-Afrikas zur Schande gereichen würden“.2

 

In „Der Untermensch“ heißt es:

 

Ewig ist der Haß des Untermenschen gegen die hellen Gestalten, die Träger des Lichtes. Ewig droht aus den Wüsten der Untergang des Abendlandes.“

 

Seit Jahrtausenden werde Europa durch Hunnenhorden u. ä. von Feuer und Tod, Vergewaltigung und Mord heimgesucht, die Apokalypse drohe. Die Verkörperung dieses „Vernichtungswillens“ sei der jüdische Bolschewismus, der so alt sei wie der Jude selbst. Das Volk gerate dabei in die „Sklaverei“, während seine führenden Köpfe abgeschlachtet würden. Durch „blutliche Vermischungen“ entarte das Volk.


Bibliographische Daten:

 

56 Seiten, Format: DIN A 4, mit zahlreichen, teilweise ganzseitigen photographischen Abbildungen, durchgehend gedruckt auf 110 g/qm Bilderdruckpapier, Broschur

ISBN 978-3-947190-46-1

 

€ 20,--

1Dietrich Aigner: „Winston Churchill. Ruhm und Legende“; Musterschmidt-Verlag, Göttingen, 1975, S. 73

2Winston Churchill: „Mein Bundesgenosse – Aussprüche aus zwei Jahrzehnten“; Nibelungen-Verlag, Berlin, 1942, S. 10

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Kommentare

Roland Kaeppner schrieb am 21.01.2020

„Zeitgeschichtlich wertvoll. Habe ich seit langem vergeblich im Original gesucht. Gibt einen Einblick in die Ansichten der damaligen Zeit, besonders dem Slaventum und der Sowjetunion gegenüber.Besonders die Vergleiche der im Elend lebenden Sovjetbevölkerung mit der vor Gesundheit und Sauberkeit strahlenden deutschen Familie lassen den Leser verstehen welche Einstellung das SS-Hauptamt vermitteln wollte.“

Gast schrieb am 20.09.2019

„An diesem Druckwerk ist dreierlei bemerkenswert:
1. Das Erscheinungsdatum. 1942/43 hat die Soldateska Stalins der Deutschen Wehrmacht bereits sehr große Schwierigkeiten bereitet und riesige Verluste beigebracht.
2. Herausgeber war das SS - Hauptamt und nicht das eigentlich zuständige Propagandaministerium. Kein Wunder, denn Reichsminister Dr. Goebbels hat immer wieder davor gewarnt, den Gegner zu unterschätzen, was besonders in seiner bekannten Rede vom 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast sehr deutlich zum Ausdruck kommt.
3. Bereits im I. Weltkrieg hat die kaiserliche Propaganda die Feinde des Reiches als Tiere, Karikaturen, lächerliche Jammergestalten dargestellt. Jedoch waren die gegnerischen Soldaten nach übereinstimmenden Zeitzeugenberichten äußerst ernstzunehmende Gegner, knallharte und tapfere Kämpfer. Anderenfalls hätte der Krieg ja nicht vier Jahre gedauert und Hekatomben an Menschenleben gefordert. Und im nächsten Krieg hat die Propaganda dann diese Fehler wiederholt?!
Fazit: Im Kriege ist es normal und aus psychologischen Gründen unerlässlich, den Gegner so negativ wie möglich darzustellen. Man sollte dabei aber nicht übertreiben, weil man sich sonst im Fall von Rückschlägen selbst schlecht macht und darüber hinaus Sorglosigkeit und Leichtfertigkeit hervorruft.
Die vorliegende Broschüre ist ein interessantes Zeitdokument aus dem Totalen Krieg, für breiteste Bevölkerungsmassen gemacht, jedoch ohne den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit oder tiefschürfende Erkenntnisse.“

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